Deutscher Schäferhund

Deutscher Schäferhund ist ein Begriff für einen Hund, der als Gebrauchshund seine Dienste verrichten kann. Deutscher Schäferhund und sein Standart, werden im Rassenstandart festgelegt.

Deutscher Schäferhund

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Die Zucht über den Deutscher Schäferhund, seine Möglichkeiten, wie er wo er eingesetzt werden kann, seht ihr unter:

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Deutscher Schäferhund ist für mich eines der fasziniererndsten Geschöpfe, die als Hunderasse hervorgebracht wurden. Kraftvoll, elegant, mutig und geschmeidig, aufmerksam, schnell, verspielt und gehorchsam. Kaum eine andere Rasse ist so vielseitig wie der Deutscher Schäferhund.

Der Deutscher Schäferhund wird eingesetzt als Drogensuch-, Mienensuch-, Katastrophen-, Polizei- und Militär-, Hüte-, Lawinen-, Leichenspür-, Such-, Therapie-, Familien-, Brandmittelspür-, Blinden-, und als Sporthund. Ich habe sicherlich nicht alles aufgezählt, aber der Deutsche Schäferhund ist ein Allrounder, der fast überall einsetzbar ist.

Mit dieser Seite möchte ich meinen persönlichen Beitrag für die Arterhaltung und die Zucht des Deutscher Schäferhundes als Gebrauchshund leisten. Ihr werdet zahlreiche Informationen und Photos rund um den Deutschen Schäferhund finden und könnt euch aktiv an dieser Seite beteiligen. Ob ihr eigene Artikel, Reportagen und Erfahrungen einbringt, im Forum oder Gästebuch Meinungen abgebt, oder ob ihr diese Seite einfach nur kritisch beurteilt, ich freue mich über jede noch so kleine Reaktion von euch, egal ob positiv oder negativ, denn dann weiß ich, dass ich mit dieser Seite jemanden aufmerksam machen konnte.

Deutscher Schäferhund

Deutscher Schäferhund als Gebrauchshund ist ein leistungsfähiger Arbeitshund. Er kann aufgrund seiner Triebqualitäten und seiner Konstitution vom Menschen für verschiedene Aufgaben ausgebildet und genutzt werden. Der Deutscher Schäferhund als Gebrauchshund ist ein Wert an sich. Ihn und seine genetischen Ressourcen zu erhalten gehört zur Pflege des Kulturgutes. Besonders die IPO und VPG-Arbeit, mit ihren drei Disziplinen Fährte, Unterordnung und Schutzdienst ist hervorragend geeignet, um durch Ausbildung, Sichtung, Selektion und Zucht einen Hundetyp zu erhalten, der alle Eigenschaften eines Deutscher Schäferhundes als Gebrauchshundes besitzt. Hunde, die Sozialverhalten, Intelligenz, Nervenstärke und entsprechende Triebveranlagung haben, um im Sport, aber auch als Diensthund Verwendung zu finden. Somit gibt es also neben dem eigenen, persönlichen Spaß an der Beschäftigung mit dem Hund und der Fortsetzung der jahrtausendealten Symbiose Mensch/Hund auch eine für die Allgemeinheit nützliche Bedeutung dieser Prüfungen. Durch die Nasenarbeit, die Unterordnung und den Schutzdienst, wird gewährleistet, dass der Hund vielseitig in verschiedenen Disziplinen seine Triebqualitäten, Nervenstärke, Lagerungen seiner Veranlagung usw. unter Beweiß stellen muss. Dieser Kreislauf, Zucht, Ausbildung, Sichtung und Selektion ist von Nöten, damit wir einen Deutscher Schäferhund als Gebrauchshund erhalten, der nicht nur gesund, und einsatzfähig als Diensthund ist, nein dies garantiert auch, dass mit Hunden gezüchtet wird, die eine gewisse Nervenstärke besitzen und somit für die Umwelt im Wesen sicherer sind. Dadurch können Beissunfälle vermieden werden, die aufgrund der Nervenschwäche des Hundes geschehen. Dazu ist aber nötig, dass die höchsten Prüfungen, bei denen die Hunde gesichtet werden und an Körprüfungen, diese Eigenschaften des Hundes abgerufen werden. Diese Prüfungen wurden über Jahrzehnte so entwickelt, dass diese Eigenschaften tiergerecht abgefragt werden. Zudem macht es dem Hund Spaß, wenn er seine Veranlagungen ausleben darf, es befriedigt ihn und er ist im Wesen ausgefüllter und sicherer, als einer der dies nicht darf.

Ausbildung, Sichtung, Selektion und Zucht, ist ein Teil für das erhalten eines sicheren Deutscher Schäferhundes als Gebrauchshundes. Auch ist es von Nöten, dass die Gefahrenquellen erkannt werden. Die Broschüren vom BEVT weißen gut darauf hin. Auch eine gute Sozialisierung und dass der Hundeführer seinen Hund kennt und bei Schwächen des Hundes die nötige Vorsicht walten lässt, trägt zur Sicherheit vor Beissunfällen bei. Dazu ist noch zu schreiben, dass auch kleine Hunde gefährlich sind und oft bei Kleinkindern Kopf- und Gesichtsverletzungen verursachen. Das gilt es zu bedenken.

Geschichte Deutscher Schäferhunde

der Begründer der Rasse des Deutscher Schäferhundes, Rittmeister von Stephanitz.

Zumindest seit der Jungsteinzeit, als der Mensch begann, Haustiere in Herden zu halten, wird es wohl Hütehunde gegeben haben. Jedes Land entwickelte seine ihm eigenen Schläge und Rassen.

So gab es auch in Deutschland bereits bestimmte Schläge von Schafhütehunden, ebenso wie ein buntes Rassengemisch an Hunden, die nur wegen ihrer Leistung zum Hüten eingesetzt wurden. Sehr spät erst ging man daran, vor allem aus den mittel und süddeutschen Schafhütehunden eine bestimmte Rasse zu bilden.


1899 gründete ein kleiner Kreis Schäferhundbegeisterter Männer in Karlsruhe den "Verein für Deutscher Schäferhunde" (SV), der unter der Führung des Rittmeisters Max von Stephanitz mit einer planmäßigen Schäferhundezucht begann. Die damals aufgestellten Zuchtziele, einen zu hohen Leistungen befähigten Gebrauchshund zu schaffen, gelten noch heute als bahnbrechend für das gesamte Hundewesen. Im Zuchtbuch des SV ist der im Besitz von Max von Stephanitz stehende "Hektor Linksrhein genannt Horand von Grafrath" der erste eingetragene Rüde und kann somit als der Stammvater der Deutschen Schäferhunde (DSH) bezeichnet werden.

Von Anfang an wurde auf Leistung als universaler Gebrauchshund größter Wert gelegt. Der Erfolg dieser planmäßigen Zucht blieb nicht aus, denn in nur wenigen Jahrzehnten wurde der DSH zur meistgezüchteten Hunderasse der Welt.

Aussehen und Leistung

Der Rassestandard von 1899 hat auch heute noch in seinen wesentlichen Punkten Gültigkeit. In einem Satz zusammengefaßt liest sich das so: "Gefällige Erscheinung ist anzustreben, doch darf die Gebrauchstüchtigkeit des Hundes dadurch nicht in Frage gestellt werden". An diesem Satz scheiden sich allerdings heute die Geister, deren eine Richtung sich eher auf die gefällige Erscheinung und die andere mehr auf die Gebrauchstüchtigkeit festlegt.

Deutscher Schäferhund universaler Partner des Menschen

Der Einsatz des DSH im Dienst des Menschen ist legendär. Bekannt sind seine Einsätze als Meldehund zur Nachrichtenübermittlung oder als Sanitätshund zum Auffinden von Verwundeten in den Weltkriegen. Ein universaler Gebrauchshund bei Polizei und Zoll oder als Fährtenhund, Schutzhund im Hundesportbereich. Weiterhin wird er eingesetzt als Sport-, Blindenführ-, Lawinensuchhund oder ganz einfach als Familienmitglied. Sein Wesen wird beschrieben als temperamentvoll, klug, gelehrig, treu, wachsam, unbestechlich, ausdauernd und mutig. Die Universalität in Fähigkeiten und Leistung des DSH wie auch sein Wesen haben ihn zu einer der beliebtesten Rassen unserer Zeit gemacht.

Rassenstandart heute (Wesen):

Der Deutscher Schäferhund muß vom Wesensbild her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und (außerhalb einer Reizlage) gutartig sein, dazu aufmerksam und führig. Er muß Triebverhalten, Belastbarkeit und Selbstsicherheit besitzen, um als Begleit-, Wach-, Schutz-, Dienst- und Hütehund geeignet zu sein.