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Tierliebe - ist Sie von uns nur geheuchelt oder was steckt dahinter?
Nun die Frage ist, was ist Liebe? Liebe ich, weil ich ein Bedürfnisse befriedigen will? Ist liebe was eigennützliches, ein Wunsch, ein Traum den ich erfüllen will? Der Hund zeigt einem seine Zuneigung ja oft, zum Beispiel mit wedeln der Rute, wenn man nach Hause kommt.
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Ich denke, jedes Handeln wird gesteuert durch ein Bedürfnis. Deshalb ist Tierliebe auch gefährlich, denn es befriedigt mein Bedürfnis, nicht unbedingt das des Tieres. Das Tier lieb haben ist gut und recht, aber es verstehen und zu respektieren, finde ich wichtiger.
Gerade beim Hund ist es sehr wichtig wie wir uns verhalten. Wird zum Beispiel der Hund lieb getröstet, weil er vor etwas angst hat, dann schade ich ihm mit meiner Liebe zu ihm, denn er versteht mich nicht, verknüpft das Angst was gutes ist und er zurecht angst hatte und schon wurde die Liebe negativ für den Hund verknüpft.
Tierliebe ist in dem Sinn ein falscher Ausdruck, besser wäre Tierfaszination. Das Tier
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fasziniert mich, weil es anders ist als ich. Das wäre der richtige Ausdruck, denn dann beobachte ich es auch, schaue was für Bedürfnisse es hat und stelle mich in den Dienst des Tieres. Ich versuche dann, es mit den Augen des Tieres zu sehen.
Liebe ist was eigennützliches, ich selber glaube, dass liebe der grösste Egoismus ist, den es gibt. Deshalb schlägt Liebe auch so oft in Hass um, weil die Liebe eben nicht befriedigt werden konnte.
Das Tier respektieren, seine Bedürfnisse abdecken, den Umgang mit ihm erlernen und natürlich auch gern haben, das empfinde ich als richtig.
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