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Der Gebrauchshund

Gebrauchshund



Der Gebrauchshund ist ein leistungsfähiger Arbeitshund. Er kann aufgrund seiner Triebqualitäten und seiner Konstitution vom Menschen für verschiedene Aufgaben ausgebildet und genutzt werden. Der Gebrauchshund ist ein Wert an sich. Ihn und seine genetischen Ressourcen zu erhalten gehört zur Pflege des Kulturgutes. Besonders die IPO und VPG-Arbeit, mit ihren drei Disziplinen Fährte, Unterordnung und Schutzdienst ist hervorragend geeignet, um durch Ausbildung, Sichtung, Selektion und Zucht einen Hundetyp zu erhalten, der alle Eigenschaften eines Gebrauchshundes besitzt. Hunde, die Sozialverhalten, Intelligenz, Nervenstärke und entsprechende Triebveranlagung haben, um im Sport, aber auch als Diensthund Verwendung zu finden. Somit gibt es also neben dem eigenen, persönlichen Spaß an der Beschäftigung mit dem Hund und der Fortsetzung der jahrtausendealten Symbiose Mensch/Hund auch eine für die Allgemeinheit nützliche Bedeutung dieser Prüfungen. Durch die Nasenarbeit, die Unterordnung und den Schutzdienst, wird gewährleistet, dass der Hund vielseitig in verschiedenen Disziplinen seine Triebqualitäten, Nervenstärke, Lagerungen seiner Veranlagung usw. unter Beweiß stellen muss. Dieser Kreislauf, Zucht, Ausbildung, Sichtung und Selektion ist von Nöten, damit wir einen Gebrauchshund erhalten, der nicht nur gesund,

und einsatzfähig als Diensthund ist, nein dies garantiert auch, dass mit Hunden gezüchtet wird, die eine gewisse Nervenstärke besitzen und somit für die Umwelt im Wesen sicherer sind. Dadurch können Beissunfälle vermieden werden, die aufgrund der Nervenschwäche des Hundes geschehen. Dazu ist aber nötig, dass die höchsten Prüfungen, bei denen die Hunde gesichtet werden und an Körprüfungen, diese Eigenschaften des Hundes abgerufen werden. Diese Prüfungen wurden über Jahrzehnte so entwickelt, dass diese Eigenschaften tiergerecht abgefragt werden. Zudem macht es dem Hund Spaß, wenn er seine Veranlagungen ausleben darf, es befriedigt ihn und er ist im Wesen ausgefüllter und sicherer, als einer der dies nicht darf.

Ausbildung, Sichtung, Selektion und Zucht, ist ein Teil für das erhalten eines sicheren Gebrauchshundes. Auch ist es von Nöten, dass die Gefahrenquellen erkannt werden. Die Broschüren vom BEVT weißen gut darauf hin. Auch eine gute Sozialisierung und dass der Hundeführer seinen Hund kennt und bei Schwächen des Hundes die nötige Vorsicht walten lässt, trägt zur Sicherheit vor Beissunfällen bei. Dazu ist noch zu schreiben, dass auch kleine Hunde gefährlich sind und oft bei Kleinkindern Kopf- und Gesichtsverletzungen verursachen. Das gilt es zu bedenken.